ART CONTAINS Veranstaltung 2018
ART CONTAINS

Initiative der Projektkünstlerin und Bildhauerin Gertrude Moser-Wagner, innerhalb des Instituts für Interaktive Raumprojekte. www.taste.at


Videostill aus „Starving“ 2018, Gertrude Moser-Wagner

"All great ART CONTAINS at its center contemplation, a dynamic contemplation (Susan Sontag).
Diese dynamische Kontemplation wird in den „art labs“ praktiziert, die jeweils während zweier Juli-Wochen am Land stattfinden. Sie umfassen Bereiche von Kunst, Literatur, Performance, Philosophie, aber auch Naturwissenschaft, Soziologie und Alltagskultur.


Ausrichtung

Ein befremdlich wirkender Container steht am Waldrand in einer stillen Gegend nahe Murau, unweit vom Kreischberg, auf 900 Meter Seehöhe, verkehrsmäßig (auch per Bahn) gut erreichbar, dennoch abseits. Es ist ein Projekt-Container, aufgestellt nahe einer nutzbaren Waldhütte. Er soll Fragen aufwerfen und zu Geschichten Anlass geben, ist aber selbst kein Veranstaltungsort. ART CONTAINS fungiert dabei als eine Schnittstelle und bietet ein Labor für die künftige Zusammenarbeit sowie für Projektdurchführung und Beteiligung von diversen AkteurInnen.

DER BIEN – Modelle für Zusammenarbeit

Kunst birgt was? Kunst macht was? Kunst wirkt wie? Ein Kunstprojekt tauschte schon dreimal Erfahrungen von Kunstschaffenden und Publikum aus, zeigte kurzfristige Installationen und Performances an Gastgeberorten. Heuer wurde dem Team aber eine leere Volksschule angeboten. Art contains wittert Inhalte: passende Räume und wertvolle Wörter in St. Ruprecht. „Volk“ und „Schule“ neu definieren, damit „Bienen“ andocken wollen. Die Idee der „BienenVolkSchule“ ist geboren, der Bien ist da. Anita Winkler kooperiert als Bienenfachtierärztin. Der heimische Bienenzuchtverein präsentiert Produkte. OSMOSI & Gäste werden dazu eine Fülle neuer Kunst ausstellen. Drei Tage mit Vernissage, Konzert, Kulinarik. Ein Film von Gerhard Roth, Kurzvorträge, Podium, Diskussion und … ein Dorf tut mit.

Übersicht art contains

13.7.2018, 18:00      Ausstellungseröffnung OSMOSI, Konzert Silvano Moro
14.7.2018, 18:00      Kurzvorträge „BienenVolkSchule“ und Podium
15.7.2018, 10:00      Vortrag/Präsentation zu Bienen, Imkerei. Produkte, Kulinarik, Musik

Ort: St. Ruprecht 20, in der ehemaligen Volksschule, 8861 St. Georgen am Kreischberg
Veranstalter: Institut für Interaktive Raumprojekte, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde St. Georgen am Kreischberg
Konzept/Kuratorin: Gertrude Moser-Wagner
Kooperation: Anita Winkler und der Bienenzuchtverein St. Georgen am Kreischberg

Datum: 13.-15.7.2018
Ausstellung: OSMOSI (österreichisch-italienische KünstlerInnengruppe)
Ausstellungsdauer bis 29.7.2018, Mo/Mi/Fr 12:00-17:00 Uhr
Information: Gemeindeamt +43 (0) 3537 221 / Büro Holzweltkultur, Gunilla Plank +43 (0)664/5320926
www.moser-wagner.com/artcontains

Mitwirkende
Cäcilia Spreitzer (Bürgermeisterin), Fritz Seidl (Obmann Kultur- und Umweltausschuss), Gertrude Moser-Wagner (Initiatorin), Klaus Neundlinger (Philosoph) Silvano Moro (Musiker), Gerhard Roth (Schriftsteller), Rosemarie Fuchshofer (Soziologin), Albin Petković (Umweltsystemwissenschaftler), Anita Winkler (Bienenfachtierärztin), Martin Fürböck (Schulleiter i.R.), Gunilla Plank (Kulturaktivistin), Christian Fixl (Imker). OSMOSI & Gäste, zwölf ausstellende Kunstschaffende: Nora Bachel, Michele Bertolini, casaluce-geiger, Lidia Fiabane, Enzo Forese, Sylvia Kummer, Gertrude Moser-Wagner, Giuliano Orsingher, Christian Rausch, Johann Seiger, Heimo Wallner, Elisabeth Wörndl

Mission Statement

ART CONTAINS ist Schnittstelle und art-lab. Ziel der art-labs (interne KünstlerInnenworkshops, immer im Juli) ist es, örtliche Vermittlungsarbeit und Projektdurchführung von AkteurInnen zu generieren. Mit diesem Potenzial arbeitet die jeweilige Gruppe, um Ideen für einen künftigen „Fremdenverkehr“ aufzuschließen. Intention von ART CONTAINS ist es, fremde Gedanken in den Verkehr zu bringen, Blicke zu hinterfragen, unbedacht verfestigte Gewohnheiten wahrzunehmen und in Bewegung zu halten. Damit will eine auf Nachhaltigkeit angelegte Initiative die Wahrnehmung, Achtsamkeit und Offenheit ihrer Gäste und BesucherInnen erweitern, belebende Kommunikation (auch visuell oder nonverbal) an/in spezifische Orte und Gegebenheiten der Region bringen und einen geistigen und kulturellen Austausch fördern - quer durch die Generationen. Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen und mit Sponsoren ist somit der zweite Schritt, um die Projekte, die im Sommer entwickelt worden sind, zu verwirklichen.


Wiener Veranstaltung, im Vorfeld


DER BIEN, eine Annäherung in Kunst, Literatur, Wissenschaft
BIENENVOLK UND ANDERE EMPFINDLICHE WÖRTER

6. Juni 2018, Beginn 19 Uhr
Salon, 1020 Wien, Praterstraße 17, Hofatelier rechts

Lesung: Petra Ganglbauer, Erika Kronabitter, Peter Pessl
Film: Gerhard Roth „Der Bien“(ORF 1990, 44 min)
Inputs: Anita Winkler, Gertrude Moser-Wagner
Konzept: Petra Ganglbauer, Gertrude Moser-Wagner

BOeS – öst. Schreibpädagogik ist vom 5.-8.Juli 2018 anberaumt, Sommerworkshop mit Kursleiterin Brigitta Höpler, http://www.schreibpaedagogik.com/workshops.htm.


Programm Details


Freitag, 13.7.2018
18:00 Uhr     Ausstellungseröffnung OSMOSI
Begrüßung Cäcilia Spreitzer (Bürgermeisterin),
zum Projekt Fritz Seidl (Arzt und Obmann Umweltausschuss).
Zur Ausstellung Klaus Neundlinger (Philosoph).
20:00 Uhr     Konzert Silvano Moro


Samstag, 14.7.2018
18:00 Uhr     „BienenVolkSchule“
DER BIEN, Film von Gerhard Roth (ORF 1990, 44 min),
dann kurze Inputs/Wissenschaft mit Rosemarie Fuchshofer, Albin Petković, Anita Winkler, Martin Fürböck.
Podium mit den Vortragenden, der Bürgermeisterin und der Initiatorin.
Moderation: Gunilla Plank (Holzweltkultur)


Sonntag, 15.7.2018
18:00 Uhr     Vortrag/Präsentation mit Bienenfachtierärztin Anita Winkler und Imker Christian Fixl
Produkte des Bienenzuchtvereins St. Georgen am Kreischberg.
Kulinarik, Musik, Gespräch


Thema, Details

DER BIEN (Gesamttitel bei art contains 2018, Modell)
DER BIEN ist ein lebendiges Organisationsprinzip. Damit wird das Bienenlebewesen, also die Gesamtheit des Bienenvolks bezeichnet. Das hat der bekannte Dichter Gerhard Roth für sein Schreiben erstmals als ein Sinnbild beansprucht. Der Schreibprozess ist eine Art universeller Vorgang, sagt er. Das Ganze ist immer größer als die Summe seiner Einzelteile. Faszinierend für Laien und Fachleute ist das Zusammenwirken dieses Organismus in einem Bienenstock. Anita Winkler, Fachtierärztin für Bienen und lokale Beauftragte für Bienenkrankheiten, wird ein Gespräch mit Imkern führen und Fachliches zum Thema beitragen. Der Bienenzuchtverein St. Georgen am Kreischberg ist mit Produkten präsent. Der ORF-Film „der Bien“ (1990, 44 min) von Gerhard Roth ist zur Eröffnung und beim Symposium zu sehen, der Dichter ist angefragt.

DIE OSMOSE (Ausstellung zeitgenössischer Kunst: Malerei, Zeichnung, Objekt, Fotografie)
Die Osmose (von „osmos“, griechisch für Eindringen, Antrieb) ist, wie der Bien, ein biologischer Begriff, der gerne auf Gesellschaftliches übertragen wird. Er bezeichnet, verkürzt gesagt, das Eindringen von Teilchen durch eine halbdurchlässige Wand. Dieses Prinzip regelt den Wasserhaushalt aller lebenden Zellen. Mittels Osmose nimmt sich die Pflanze, etwa ein Baum, das Wasser aus dem Boden. OSMOSI so heißt eine österreichisch-italienische KünstlerInnengruppe, welche die Initiatorin Moser-Wagner 1995 mitbegründet hat und deren bildnerische Werke zum Thema – als Malerei, Fotos, Konzepte, Objekte - in den Räumen der BienenVolkSchule präsentiert sind. Gäste sind einbezogen, insgesamt sind zwölf Kunstschaffende beteiligt.

Das bewegliche Dorf (Lebendiges Prinzip der Zusammenarbeit, Diskussion)
„Dorf“ ist eine Art beweglicher Organismus, ein überschaubares Kollektiv. Im Kleinen ist das Große mit vorhanden. Lebendig will sagen, dass ein Dorf sich durch Menschen und ihre Tätigkeiten ändert und einem gesellschaftlichen Wandel unterworfen ist, der immer gestaltend wirkt. „Bienen“, „Volk“ und „Schule“, mit den drei Begriffen kann eine Gesellschaft etwas anfangen. Nach Impuls-Vorträgen von Geladenen aus der Umgebung, einer Soziologin und eines Umweltsystemwissenschaftlers, der Bienenfachtierärztin und des ehemaligen Schulleiters von St. Georgen, wird am Podium mit ihnen, wie auch mit Bürgermeisterin und Initiatorin, zusammen mit Publikum aus Gemeinde und Umgebung diskutiert. Gebot der Stunde wäre die Forderung nach Diversität, die genannten Bereiche an erster Stelle - Umwelt, Bevölkerung, Bildung.

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PERSONEN

Christian Fixl

Obmann des Bienenzuchtvereins Scheifling, Imker. Geboren 1996 und aufgewachsen in Scheifling. Schon als kleiner Junge ist er von Pflanzen angetan. Er versorgt die Familie mit Tomaten und Kürbissen verschiedenster Herkunft. Hierbei entsteht sein großes Interesse für bestäubende Insekten. Ein Bienenkurs in Murau erweckt schließlich seine Begeisterung für Bienen. Im damaligen Obmann des Bienenzuchtvereins findet er einen Förderer. So dauert es nicht lange bis das erste Bienenvolk im elterlichen Garten steht - mittlerweile hat er 30 Ertragsvölker. Christian Fixl ist Vertreter einer neuen Generation von jungen engagierten Imkern. Ökologische Zusammenhänge wie ein achtsamer Umgang mit Bienen und Natur sind ihm sehr wichtig. Genauso wie ein erstklassiges Produkt zu produzieren - sein Honig ist bereits vielfach prämiert. Hauptberuflich ist er als KFZ-Meister in Scheifling tätig

Rosemarie Fuchshofer

StadtLandBerg / Soziologie in Anwendung
Selbständige Sozialwissenschaftlerin, Mag.a, Dr.in, Hochschulzugang im 2. Bildungsweg. Studium der Soziologie und der Publizistik an der Universität Salzburg. Abschluss Diplomstudium 1994 (Diplomarbeit Asylwerber und ländlicher Raum). Abschluss Doktoratsstudium 2004 (Dissertation Village People). Arbeitsschwerpunkte: Empirische Forschungsprojekte und Studien: Heidi wohnt hier nicht mehr, Qualifizierungsbilanz für den Lungau (TEP 2010). Soziokulturelle Projekte (Ausstellungskonzeptionen, Filmprojekte). Lehre, Wissensdistribution, Erkenntnistransfer: Vortragstätigkeit, Lehrbeauftragte an der Fachhochschule Urstein (Gesundheitswissenschaftlicher Studiengang ETH) und der Universität Salzburg (Fachbereich Politikwissenschaften und Soziologie). Seit August 2010 zweiter Betriebsstandort in Tamsweg/Lungau.

Martin Fürböck

OSR. VDir.i.R., geboren 1939 in Graz, lebt in St. Ruprecht. Pädagoge, Organist, Klavierlehrer und vielseitiger Mentor auf musikalischer Ebene in St. Georgen am Kreischberg und Murau. 1977 Gründung des Volksliedchors St. Georgen, bis 2007 ehrenamtlicher Leiter. 1976-1999 Schulleiter der Musik-Volksschule St. Georgen am Kreischberg, dort Einführung des musikalischen Schwerpunkts. Landesvertreter der Steiermark in der Bundes-AG der Musikvolksschulen. Seit 2014 Vorstandsmitglied des Vereins zur Förderung des Stadtmuseums Murau. 2015 „Holz gibt den Ton an“, Mitwirkung an der Sonderausstellung zum Instrumentenbau im Holzmuseum St. Ruprecht. 2015 Verleihung des Großen Ehrenzeichens des Landes Steiermark.

Petra Ganglbauer

Geboren 1958 in Graz, lebt in Wien und im Burgenland. Autorin. Radiokünstlerin, Schreibpädagogin. Lyrik, Prosa, Essays, Wiener Vorlesungen zur Literatur, Hommagen. Hörstücke. Hörspiel. Projektkonzeptionen. Jüngste Veröffentlichungen: Wie eine Landschaft aus dem Jahre Schnee, Bibliothek der Provinz, 2017. Zur Lage, Edition Art Science, 2018. Mit allen Sinnen. Ein Graz Buch, Keiper, 2018. In Arbeit: Radix Radices, Hörstück für Kunstradio.
http//:ganglbauer.mur.at

Erika Kronabitter

Geboren 1959, Studium der vergleichenden Literaturwissenschaft / Germanistik / Kunstgeschichte in Innsbruck. Lebt und arbeitet als Schriftstellerin und Künstlerin in Vorarlberg und Wien. Sie erhielt mehrere Preise, u.a. 1. Prosa-Preis Brixen Hall, Theodor Körner Preis, Preis der Sozial Marie. Neben der eigenen schriftstellerischen Tätigkeit ist sie seit vielen Jahren in Belangen der AutorInnenvernetzung tätig. Lyrik und Prosa u.a.: zuletzt „La Laguna“, Verlag Wortreich. Herausgeberin der „Lyrik der Gegenwart“, Edition Art Science. Organisiert seit 15 Jahren den Feldkircher Lyrikpreis, hat den Literaturbahnhof Feldkirch konzipiert.
www.kronabitter.com

Silvano Moro

Geboren in Genua, mit 15 Jahren beginnt er Gitarre zu studieren, steigt mit 18 bei der Rundfunk-Bigband von Genau ein und hat dadurch die Möglichkeit, beim Genueser Liedermacher Fabrizio de André und mit bekannten Gruppen in Italien zu spielen. Mit 20 spielt er in Deutschland, Holland, Skandinavien gemeinsam mit Italo-Bands. Ab Mitte der 70er ist Silvano Moro in der amerikanischen Jazz Szene in München verankert und spielt mit der brasilianischen Showgruppe Brasil Tropical. Mit Salomé de Bahia hat er eine eigene Brazil Jazz Show, Coisa Nossa. 1983 geht er endgültig zurück nach Österreich und beginnt am Kreischberg, zusammen mit seiner Frau Vita Muth, eine Pizzeria, die bald gern besucht wird, wegen ihrer Speisen und der ungewöhnlichen Atmosphäre. Eine zweite Generation führt nun Da Silvano Ristorante Pizzeria weiter,
http://silvano.at/. Der Cantautore Silvano hat wieder mehr Zeit für seine Musik.

Gertrude Moser-Wagner

Geboren in St. Georgen am Kreischberg. Bildende Künstlerin und Konzeptkünstlerin in Wien. Studierte an der Akademie der Bildenden Künste Wien bei Bruno Gironcoli. Mag.a., Diplom in Bildhauerei 1981, lehrte anschließend an diversen Kunst-Universitäten, bis 2010. Ausstellungstätigkeiten international, Kunst im öffentlichen Raum, Projektkunst, Radiokunst; seit 2000 vermehrt auch Künstlerkuratorin, Herausgeberin. Kooperationen in fachübergreifenden Projekten Kunst/Literatur/Wissenschaft mit Fokus auf Kunst als Prozess. Seit 2009 u.a. „art goes science“, seit 2014 „art contains“.
www.moser-wagner.com; www.taste.at

Klaus Neundlinger

Philosoph, Dr.phil, Studium in Salzburg und Wien, Übersetzer aus dem Italienischen, Lehrbeauftragter, Forscher. 2001-2005 Lektor an der Universität L‘Orientale in Neapel. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf den Themen Arbeit und Organisation. 2012-2016 Lehre zu den Themen Ethik der persönlichen Beziehungen und der Zusammenarbeit als Lektor am Institut für Philosophie an der Universität. 2016-2018 Mitarbeit am industriesoziologischen Forschungsprojekt „Europäisierung der Arbeitsbeziehungen“ an der JKU Linz. Seit 2011 Forschungsleiter des Beratungsinstituts 4dimensions. Publikation u.a.: Die Performance der Wissenschaft. Immaterielle Wertschöpfung und Neue Selbständigkeit, Graz/Wien 2010.
http://univie.academia.edu/KN

OSMOSI

Die österreichisch-italienische KünstlerInnengruppe OSMOSI arbeitet seit 1995 - ihrer Gründung in Osimo, Italien - an Symposien und Projekten in beiden Ländern. Im Zentrum der Arbeiten steht oft der Mensch in seiner Beziehung zu Natur und Wissenschaft

Letztes gemeinsames Projekt:
Im Centro di Salute Mentale Franco Basaglia, in Livorno/Italien, arbeiteten KünstlerInnen aus der Gruppe auf Einladung des dortigen Kunst-Initiators Riccardo Bargellini. Sie stellten im Sommer 2010 Skulpturen und Objekte für den Park des Sanatoriums her und publizierten eine Kartenedition (Text Ursula Baatz, Interview mit Roberto Boccalon, dt/ital). Folgeausstellung in der Galerie Splitter art, Wien. https://oe1.orf.at/programm/20111007/248858

Mitwirkende Kunstschaffende von OSMOSI: Enzo Forese (I), Michele Bertolini (I), Giuliano Orsingher (I), Nora Bachel (A), Gertrude Moser-Wagner (A), Lidia Fiabane(A/I), Sylvia Kummer (A), Elisabeth Wörndl (A), Heimo Wallner (A/USA). Gäste 2018: Hans Seiger (A), Christian Rausch (A), casaluce/geiger (A/I). Konzert: Cantautore Silvano Moro (A/I).

Peter Pessl

Geboren 1963 in Frankfurt/Main, aufgewachsen in Deutschland und Österreich, lebt in Wien und im Südburgenland, seit 1984 Autor, Radiokünstler, Zeichner, zahlreiche Veröffentlichungen von Gedichten, Prosa, Vorlesungen zur Literatur, zuletzt: „Mamamaus Mandzukic, Zaubermärchen aus der Traumazeit, Ritter-Verlag 2018, zahlreiche Hörspiele und experimentelle Radioarbeiten, zuletzt: „Das Frauenunglück / Aberträume von Wesen und Welt“, Hörspiel, ORF 2018, diverse Literaturpreise und Stipendien.

Albin Petković

Geboren 1978 in Altenmarkt, lebt in Graz und Oberwölz, Forsttechniker und Umweltsystemwissenschaftler.
Seit 2009 Studium der Geographie an der KF Uni Graz; 2006 bis 2007 Ausbildung in Denkmalpflege, historische und moderne Baustoffe Bundesdenkmalamt, Wien; 2007 Ökologische und traditionelle Bauweisen und Architektur-Oberflächen, Marokko; 2006 Natur-und Landschaftsführer LFI /Graz.

BERUFLICHER WERDEGANG:
2016 (seit 2009) Filmfestival Diagonale Graz; Aufbau-, Abbauarbeiten, Koordination der Tätigkeiten; 2016 (seit 2007) Führung/Mitarbeit Forstwirtschaft; 2012 Mitarbeit Firma Zottmann / Restaurierung Schloss Wolkersdorf NÖ; 2007 (seit 2005) Revitalisierung und Restaurierung Seminarzentrum und Bauernhof HEFT ( Bayern); 2006 / 2005 Fliesen Sparber (Pongau), Platten und Mosaikarbeiten; 2001 Facharbeiter und Monteur für Bauwerksstoffe (Rosenheim Bayern); 1996 (Seit 1993) Platten-und Fliesenlegerlehre Leibnitz/Stmk.

Gunilla Plank

Kulturaktivistin, geboren in Oberwölz, lebt in Graz und Oberwölz. Studierte Architektur an der TU Graz, D.I.in. Expertin für Regionalentwicklung mit den Mitteln der Kunst, beispielsweise „Oberwölz macht zu“ (vielbeachtetes Projekt bei der Regionale12), seither Folgeprojekte in Oberwölz. Arbeitet als Projektleiterin von Holzweltkultur in der Region, dort Teil des KuratorInnenteams des jährlichen Festivals STUBENrein (mit Andreas Staudinger und Uli Vonbank-Schedler) im Bezirk Murau.

Gerhard Roth

Geboren 1942 in Graz, lebt als freier Schriftsteller in Wien und der Südsteiermark. Er veröffentlichte zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und Theaterstücke, darunter den 1991 abgeschlossenen siebenbändigen Zyklus „Die Archive des Schweigens“. Anschließend erschienen die acht Bände des „Orkus“-Zyklus. Für sein Werk wurde Gerhard Roth mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt erhielt er den Großen Österreichischen Staatspreis.
Hier: Film „Der Bien“ ORF-Produktion 1990.


Anita Winkler

Geboren und aufgewachsen in Kaindorf, Gemeinde St. Georgen am Kreischberg. Matura in Tamsweg.
Dipl. Tzt.in, Dr.in, Studium an der Vetrinärmedizinischen Universität Wien - Abschluss mit Doktorat. Postgraduales Studium für interne Medizin in Utrecht(NL). Leitende Ärztin in einer Spezialklinik für Kleintiere (Hollabrunn). 15 Jahre eigene Kleintierordination in Wien bis Übersiedlung nach Stadl an der Mur nach Übernahme einer Land-und Forstwirtschaft, gemeinsam mit ihrem Mann. Ausbildung zur Facharbeiterin in Bienenwirtschaft (2016). Postgraduales Studium zur Fachtierärztin für Bienen (2014-2017, Vetmeduni Wien). 2017 erste Fachtierärztin für Bienen in der Steiermark. Im Herbst 2017 angelobt als Bienenseuchensachverständige von der BH Murau.
2015 Gründung des Kunstverein Stadl-Predlitz zusammen mit Ferdinand Nagele.


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PRESSE

KLEINE ZEITUNG: 18. Mai 2018
KUNSTPROJEKT "Der Bien" landet in St. Ruprecht"

Link: Artikel - Kleine Zeitung

 

Ö1 - LEPORELLO: 6. Juni 2018
Bienen und die Zukunft der Parks
Ausstellung "Der Bien" - Exkursion nach Favoriten

Link: Ö1 - Leporello

 


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SPONSORING

Gemeinde St. Georgen am Kreischberg
Steiermark/A9 Kultur
BMNT
Holzweltkultur
GUSTER Bau & Holz
SCHAFFER Baumanagement GmbH
HPT Bau & Einrichtungs GmbH
TBS-Seidl GmbH
Raiffeisen Murau
Murauer Bier


Zusammenarbeit mit:
Gemeinde St. Georgen am Kreischberg
Bienenzuchtverein St. Georgen am Kreischberg

Dank an:
Team Gemeindeamt St. Georgen am Kreischberg und Bauhof –
http://www.st-georgen-kreischberg.gv.at;
Musikvolksschule St. Georgen am Kreischberg - http://www.mvs-stgeorgen.at/;
Institut für Interaktive Raumprojekte - www.taste.at
BOeS - www.schreibpaedagogik.com
Franz Reißner, Fotograf
Mitglieder der örtlichen Musikkapelle und Vereine



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DRUCKVERSIONEN



ART CONTAINS, Gründungskonzept
ART CONTAINS, Flyer
ART CONTAINS, Der Bien - Jahresfolder

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