ART CONTAINS Veranstaltung 2021/22
ART CONTAINS

Initiative der Projektkünstlerin und Bildhauerin Gertrude Moser-Wagner, innerhalb des Instituts für Interaktive Raumprojekte. www.taste.at


Burghart Schmidt (1942-2022), Utopisch Denken mit Ernst Bloch, art contains-artlab 2021 (Foto Doris Jauk-Hinz)

"All great ART CONTAINS at its center contemplation, a dynamic contemplation (Susan Sontag).
Diese dynamische Kontemplation wird in den „art labs“ praktiziert, die jeweils während zweier Juli-Wochen am Land stattfinden. Sie umfassen Bereiche von Kunst, Literatur, Performance, Philosophie, aber auch Naturwissenschaft, Soziologie und Alltagskultur.


Ausrichtung

Ein befremdlich wirkender Container steht am Waldrand in einer stillen Gegend nahe Murau, unweit vom Kreischberg, auf 900 Meter Seehöhe, verkehrsmäßig (auch per Bahn) gut erreichbar, dennoch abseits. Es ist ein Projekt-Container, aufgestellt nahe einer nutzbaren Waldhütte. Er soll Fragen aufwerfen und zu Geschichten Anlass geben, ist aber selbst kein Veranstaltungsort. ART CONTAINS fungiert dabei als eine Schnittstelle und bietet ein Labor für die künftige Zusammenarbeit sowie für Projektdurchführung und Beteiligung von diversen AkteurInnen.

Mission Statement

ART CONTAINS ist Schnittstelle und art-lab. Ziel der art-labs (interne KünstlerInnenworkshops, immer im Juli) ist es, örtliche Vermittlungsarbeit und Projektdurchführung von AkteurInnen zu generieren. Mit diesem Potenzial arbeitet die jeweilige Gruppe, um Ideen für einen künftigen „Fremdenverkehr“ aufzuschließen. Intention von ART CONTAINS ist es, fremde Gedanken in den Verkehr zu bringen, Blicke zu hinterfragen, unbedacht verfestigte Gewohnheiten wahrzunehmen und in Bewegung zu halten. Damit will eine auf Nachhaltigkeit angelegte Initiative die Wahrnehmung, Achtsamkeit und Offenheit ihrer Gäste und BesucherInnen erweitern, belebende Kommunikation (auch visuell oder nonverbal) an/in spezifische Orte und Gegebenheiten der Region bringen und einen geistigen und kulturellen Austausch fördern - quer durch die Generationen. Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen und mit Sponsoren ist somit der zweite Schritt, um die Projekte, die im Sommer entwickelt worden sind, zu verwirklichen (Gründungskonzept 2014).

Kollektiv MÖGICHKEITSMENSCH

Der Gastgeberort bestimmt das Motto des folgenden Jahres, so das Prinzip von art contains. in den Jahren 2021 und 2022 wurde - nach dem erfolgreichen Demokratieprojekt 2020 – die lokale Recherche und das Arbeiten im Kollektiv in den Vordergrund gestellt. Die BienenVolkSchule St. Ruprecht stand wieder zur Verfügung für eine Sonderausstellung lokaler bildender Kunst und stellte der zweijährigen Recherche des Kollektivs ein Motto voran: „Möglichkeitsmensch“, erweitert durch Vorträge und ein Podium. Dort war auch eine Vortragsreihe mit Burghart Schmidt (Philosoph), Werner Jauk (Musikologe, Künstler), Constance Weiser (Architektin) und eine Gesprächsrunde zur „Kultur der letzten Dinge“ anberaumt. Das wurde ermöglicht durch Holzwelt Murau, mit Vorsorge-Fachfrau Andrea Hollerer, den Palliativschwestern Waltraud Egger und Lydia Arlitzer und der Bürgermeisterin Cäcilia Spreitzer, moderiert von Natalie Hoffmann.

Aus lokalen Orten, Themen und Recherchen sollte eine artlab-Konzeptausstellung (im Hirt Haus am 26.8.2022), parallel dazu vier vertiefende Installationen „Entscheidung fürs Lebendige“ (am 20.8. am Kunsthof Thomatal,) entwickelt werden. Maren Hirt und Martin Gautsch haben brauchbare Orte und sind die Gastgeber_innen aus den Bundesländern Steiermark und Salzburg. Wien bildet den Abschluss mit dem Fokus auf Literatur: Sternstudio (artlab-Konzeptausstellung) und Salon (Lesungen), beides am 26.September 2022. Kuratorisch und organisatorisch verantwortlich sind diesmal mehrere Personen aus der bestehenden Kerngruppe. Das Experiment passt zum Thema, Zukunftspotenzial liegt im Dezentralen.

Kollektiv MÖGICHKEITSMENSCH

Konzepte, Recherchen 2021. Ausstellungen, Lesungen 2022



2021 art contains-artlab

Gertrude Moser-Wagner ladet zum artlab, um gemeinsam Ideen für „Möglichkeitsmensch“ zu entwickeln. Auch Wissenschaft, Philosophie, und Alltagspraxis sind eingebunden.
Teilnehmende des artlabs: 27.7.-8.8.2021, BienenVolkSchule (BVS) St. Ruprecht und Waldhütte:
Martin Gautsch, Joachim Hainzl, Maren Hirt, Doris Jauk-Hinz, Maryam Mohammadi, Gertrude Moser-Wagner, Eva Ursprung. Gäste: Barbara Bittner, Tina Rosenkranz.


2022 Ausstellungen

Arbeiten und Recherchen als Kunstkonzepte zu Poesie, Symbol, Tier, Pflanze, Solidarität, Geschichte, Migration, Selbstreflexion, Metamorphose, Wissenschaft.
Der Mensch ist ein Teil des Ganzen und steht nicht außerhalb. Dieses Projekt schlägt vor, sich einzulassen – um auf einfallsreiche Art und in Allianz mit der umgebenden Natur (Ernst Bloch) zu wirken und erreichte humanistische Werte im Verbund mit zivilisatorischen Errungenschaften kritisch zu sichten. Possibilismus pur: Wertvolles bleibt, Wertloses ist enttarnt. Schließlich entscheiden sich Menschen fürs Lebendige, davon gehen wir aus.

Projektreflexion

….Wer sagt uns, dass das letzte Wort der gesellschaftlichen Evolution schon gesprochen ist? Stellen wir uns eine Welt dezentraler Gemeinschaften vor, viel kleiner als Staaten, fähig sich selbst zu regulieren und zu reproduzieren aufgrund einer geteilten globalen Wissensbasis. Unendlich fähig, im Inneren Probleme zu lösen und Potentiale zu entfalten. Regenerativ - wie die Pflanzen, die aus Sonnenlicht, atmosphärischem Kohlenstoff und Mineralen mit Hilfe mikroskopischer Helfer eine Fülle von stofflichem Reichtum, Farben und Formen erschaffen. Dezentrale Gemeinschaften, die sich zueinander verhalten wie die Zellen eines Körpers, eines planetaren Körpers, einander stützen und tragen. Gemeinschaften, in der Individuen auch nomadisch frei zirkulieren können und sollen, aber eben wie die Blutkörperchen im Meta-Kreislauf! Eine Welt der kulturellen Vielfalt und dennoch von kooperativer Einheit. Diese durchaus mögliche Welt hinter der furchtbaren Gegenwartswelt zu sehen und zu ihrer Entstehung beizutragen, das wäre jedenfalls ein radikales Bündnis zwischen Wissenschaft und Kunst wert.
Franz Nahrada, Wien 2022 (GIVE Labor für Globale Dörfer)

Kostenfreier Shuttle-Bus ab Graz nach Scheifling und Thomatal, am 26.08.2022.
Abfahrt 12:30, Rückkehr ca 22:00. Anmeldung (bis 16.08): was@mur.at

Samstag, 20.8.2022
Eröffnung 15:00 Uhr Kunsthof Thomatal, 5592 Thomatal, Gruben 49 / Tel +436509119779
Täglich bis 4.9.2022, nach Vereinbarung. www.kunnst.at.

Entscheidung fürs Lebendige
Martin Gautsch, Doris Jauk-Hinz, Maren Hirt, Eva Ursprung
Gertrude Moser-Wagner (Kuratorin), Ausstellungsgespräch
Masha & Band, Jazzkonzert

Freitag, 26.8.2022
Eröffnung 14:00 Uhr Hirt- Haus Atelier Scheifling, 8811 Scheifling, Dr. Schalling Gasse 1 /
Tel +43 680 / 55 28 768
Ausstellung geöffnet vom 27. 08. - 04.09. 2022 / Di-Sa, 15-19 Uhr,
https://www.hirt-haus.at/

Konzeptausstellung (Kuratorin Maren Hirt)
mit Martin Gautsch, Joachim Hainzl, Maren Hirt, Doris Jauk-Hinz, Maryam Mohammadi, Gertrude Moser-Wagner, Eva Ursprung und Walentina Amman, Ewa Kaja (Gäste).

Montag, 26.9.2022
Beginn 18:00 Uhr Sternstudio, 1020 Wien, Mayergasse 7/2 und
Salon, 1020 Wien, Praterstraße 17/Hof
Doppelveranstaltung Kunst/Wissenschaft mit Literatur
Beginn 18:00 Uhr: Performance und Konzeptausstellung im Sternstudio, mit alien productions, (Andrea Sodomka, Martin Breindl, Norbert Math) Loré Lixenberg (Performing Utopia).
Beginn 20 Uhr: Lesung im Salon: Petra Ganglbauer, Barbara Rieger, Helmut Neundlinger, Gertrude Moser-Wagner.

 




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PERSONEN

Doris Jauk-Hinz

Geb. in Frohnleiten / Stmk., Bildende Künstlerin und Medienkünstlerin, lebt und arbeitet in Graz. 1976 - 1981 Studium an der Universität für angewandte Kunst, Wien. Diverse Reisen und Auslandsstipendien, u.a. UMAS, Ontario/Kanada. Mitglied u.a. 1982 - 1992 Eva & Co; seit 1995 Kunstverein W.A.S. (Womyn's Art Support). In ihrer Arbeit werden kommunikative Qualitäten technischer Medien ebenso genutzt wie prozesshaftes Arbeiten in performativen Interaktionen, ob im öffentlichen Raum oder im definierten Kunstraum. Zahlreiche Projekte und Ausstellungen, u.a. das hier gezeigte "PANTA RHEI: ZWEI FLÜSSE – VIER KÜNSTLERINNEN", kuratiert von Edith Risse, MLU, Osijek/Kroatien; Schaumbad - Freies Atelierhaus Graz. 
http://jauk-hinz.mur.at/

Eva Ursprung

Geb. in Köflach, Künstlerin und Kuratorin in Graz. Arbeit mit Musik, Video und Konzeptioneller Fotografie. Installationen, Aktionen, Kunst im elektronischen, öffentlichen und sozialen Raum. 1982 Gründung der feministischen Kulturzeitschrift EVA & CO, bis 1992 deren Redakteurin, Mitherausgeberin und Mitgestalterin. Organisation von Ausstellungen, Veranstaltungen und Aktionen der Künstlerinnengemeinschaft Eva & Co.
2005 - 2015 Vorstandsmitglied der IG Kultur Steiermark, Gründungsmitglied von IMA (Institut für Medienarchäologie), 2008 Gründungsmitglied von Schaumbad - Freies Atelierhaus Graz, Ex-Präsidentin.
http://ursprung.mur.at/eva_ursprung.html

Maren Hirt

Geb. 1984 in Scheifling, Besuch der HTBLA Hallstatt / Fachschule für Bildhauerei, Ortweinschule Graz / Meisterklasse für keramische Formgebung, 2007 -2013 Studium an der Kunstuniversität Linz Bildhauerei / Transmedialer Raum. Diverse Praktika und Tätigkeiten im Ausstellungsbetrieb / Ausstellungsaufbau Lentos Linz / Nordico Linz. 2008 – 2014 Kursleiterin der Bildhauerworkshops / Murauer Werktage. 2014 – 2016 Geburt der Tochter / Karenz. Selbständige Tätigkeit umfasst neben eigenen künstlerischen Arbeiten, Ausstellungstätigkeiten, Künstlerische Auftragsarbeiten, auch kuratorische Tätigkeiten und die Leitung der Galerie im Hirt-Haus Atelier, Abhaltung von Bildhauer- Workshops, Projektarbeit an Schulen. 2019 Kuratorin der zeitgenössischen Kunstausstellung „Rausch und Ekstase“ beim Festival Global Beer, Murau. Kuratorin bei Konzeptausstellung Möglichkeitsmensch im Hirt Haus 2022 und Teilnehmerin bei art contains artlab 2021.
http://www.marenhirt.at

Martin Gautsch

Geb 1975 im Lungau. Als Land- und Fortstwirtschaftsmeister führte er 20 Jahre lang den elterlichen Hof als Biobauernhof, engagierte sich in der Gemeinde. Danach Ausbildung als diplomierter Mentaltrainer. Durch das Schnitzen entdeckte Gautsch verschiedene Zugänge zur Kunst und bildete sich autodidaktisch weiter, richtete eine Bildhauerwerkstatt ein, übernahm zahlreiche Aufträge und arbeitet seit 2015 künstlerisch freischaffend. Veranstaltungen in seinem neu gegründeten Kunsthof Thomatal, wie auch diejenige von art contains 2020, unter künstlerischer Leitung von Gertrude Moser-Wagner zum Thema mit Ausstellungen „Kunst und Demokratie“, brachten dem Gastgeber zahlreiches Publikum. 2022 Fortsetzung vergleichbarer Ausstellungs-Aktivitäten in den Nebengebäuden des Hofs (bei Möglichkeitsmensch)
https://www.kunnst.at/

Burghart Schmidt (1942-2022)

Dr.phil.habil., Professor em. für Sprache und Ästhetik an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Studium der Biologie, Chemie, Physik, dann Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Tübingen1962-1970. Lehrtätigkeit 1977-1997 an der Universität für angewandte Kunst, der Akademie der bildenden Künste Wien, der Universität Hannover u.a. Zahlreiche Publikationen zu Kunstfragen, u.a.: Postmoderne-Strategien des Vergessens, Suhrkamp 1994; Bild im Ab-Wesen, Ed. Splitter Wien 1998; Kinderphilosophieren, Ed. Splitter Wien 1997; ExpertInnenrat Wien 1900 Aufbruch in die Moderne, Leopoldmuseum Wien, 2018/19. Zahlreiche publizierte Texte für zeitgenössische Kunstschaffende. Eröffnungsreden zu Ausstellungen. Er nahm bei art contains teil, mit Vortrag, Performance und bei Podiumsdiskussionen: 2015 (Kunst birgt was? Murau), 2017 (Wien, Salon), 2019 (Zeit Lassen,Teil Lungau), 2020 (Kunst und Demokratie) 2021 (Möglichkeitsmensch). Wir werden ihn vermissen! https://de.wikipedia.org/wiki/Burghart_Schmidt_(Philosoph)

Gertrude Moser-Wagner

Geb. in St. Georgen ob Murau, Matura in Tamsweg. Studium der Bildhauerei in Wien bei Bruno Gironcoli mit Diplom 1981, Akademie der Bildenden Künste Wien, danach erhielt sie dort und an diversen Kunst-Universitäten Lehraufträge. Ihre Arbeitsfelder: Projektkunst, Poetische Intervention, Installation, Radiokunst, Performance, Video. Einladungen zu internationalen Projekten, Ausstellungen, Festivals. Zuletzt Kunst im öffentlichen Raum Wien „Schleifen, Dichten“, Convivio, Pergine Valsugana 2022, und „Balance, etc., vento in equilibrio“, Ventotene 2022. Seit 2000 ist sie auch Herausgeberin, Künstlerkuratorin, Veranstalterin von Interdisziplinären Symposien, oft mit Naturwissenschaften, wie art goes science, seit 2009. Gründerin von art contains, mit Fokus Stadt-Land, seit 2015.
http://www.openscience4sustainability.at/person/gertrude-moser-wagner/, www.moser-wagner.com, www.taste.at

Ewa Kaja

Geb. 1967 in Lodz (Polen), lebt und arbeitet in Wien Studium an der Akademie der bildenden Künste Lodz, Polen – Graphik und Malerei und Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien, Österreich – Bildhauerei. Die Künstlerin beschäftigt sich in ihren Werken (Fotos, Objekten und Installationen) mit dem Körper (nicht nur menschlichen), und eröffnet Fragen nach Identitäten, Sichtweisen, Klischees, Moral und zeitgenössischen Tabus. Sie stellt mit ihren Arbeiten die Frage „ob Schönheit nicht prinzipiell eine Abwehr gegen den Tod ist.“ (Freud, „Vergänglichkeit“, 1915). Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, Galeria Wschodnia, Lodz, Polen; Eindazwischenkommen, bei FLUSS, Schloss Wolkersdorf; Palais Kabelwerk ARTspace, Wien; try to fly, FAN – Fine Art Network, Wien. www.ewakaja.com

Walentina Amann

Geboren in Wien. Lebt und arbeitet in Linz und Wien. Seit 2020 Studentin der Kunstuniversität Linz, Klasse für Experimentelle Gestaltung bei Anna Jermolaewa.

Maryam Mohammadi

Geboren in Teheran, lebt als Fotokünstlerin in Graz. Schwerpunkt Frauen, Emanzipation, Identität - kulturelle Unterschiede. Studium der Kunstgeschichte und Fotografie in Teheran, PHD-Studium an der UJEP-Universität in CZ. Preis für Theater-Fotografie in Teheran. Förderungspreis für Fotografie Graz (2013). Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen in Graz, der Regionale10, am Projekt HALLO IRRGAST von Gertrude Moser-Wagner an der BOKU Wien 2010. Zusammen mit Joachim Hainzl mehrere Ausstellungen zu Migration und Vielfalt. Für das vorliegende Projekt erforscht sie das Einwurzeln nach regionaler Migration. www.maryammohammadi.at

Joachim Hainzl

Kulturwissenschafter, Sammler und Künstler. Lebt in Graz.
Seit rund 25 Jahren ist er tätig in der Antirassismusarbeit sowie Forschung, Dokumentation und Vermittlung zu soziokulturellen und sozialhistorischen Themen (u.a. Schulworkshops zur NS-Zeit). Mehrere Arbeiten zur Kulturgeschichte des Rauchens. Projekte im Steirischen Herbst, u.a. 2015 „Recycled History, eine kuratierte Privatsammlung geretteter Alltagsgeschichten“. Zusammen mit Maryam Mohammadi mehrere Ausstellungen zu Migration und Vielfalt.


Werner Jauk

Ao. Univ.-Prof. i.R. und Priv.-Doz. am Dept. of Musicology KFU-Graz / Director of Ars Electronica Research Institute "Auditory Culture", Linz. Phd in Psychologie, Habilitation in Musikwissenschaft, epistemologischer Medienkünstler/Musiker. Gründer des Arbeitsbereichs und MA-Studienschwerpunkts "Pop-Musik und Medien-Kultur" an der KFU-Graz. Wissenschaftliche und künstlerische Forschungen zu den vielfachen Bezügen von „pop / music + medien / kunst“, methodisch die Erweiterung von Erkenntnis als Verstehen durch Erleben.
Therapeutische Arbeit in gemeinnützigen Organisationen, Lehrender in der Musiktherapie-Ausbildung und Arbeit an neuen Medien in der Musiktherapie. https://musiklexikon.ac.at/ml/musik_J/Jauk_Werner.xml

Constance Weiser

Architekturstudium und der Tätigkeit in verschiedenen Architekturbüros, Ziviltechniker Prüfung. In Folge gründete sie architope – als Netzwerk für nachhaltige Architektur und Baugruppen-Begleitung und Forschungstätigkeit. Vorstandsmitglied IG-Architektur und Aktivitäten bei Der WoGen, dem ersten Bauträger für gemeinschaftliche Wohnprojekte. Obfrau bei der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen. Organisation und Leitung des greenskills Lehrgangs für zukunftsweisendes Leben und nachhaltiges Bauen. Engagement bei der DorfUni (Gründer Franz Nahrada).
https://dorfuni.at/constance-weiser/

Cäcilia Spreitzer

Geboren in Stadl an der Mur. Lehre für Bäckerei und Feinbäckerei in Salzburg, Meisterprüfung 1983 als jüngste Bäckermeisterin Österreichs. Bis 1985 war sie in diesem Beruf tätig, danach begann sie bei einer Baufirma zu arbeiten und leitete schließlich die Abteilung Personalwesen. Im Dezember 1997 übersiedelte sie nach St. Georgen auf den Bauernhof ihres Gatten. 2005 wurde Cäcilia Spreitzer Gemeindebäuerin. 2010 trat sie in den Gemeinderat ein und wurde im August 2013 Bürgermeisterin von St. Georgen am Kreischberg.

Waltraud Egger & Lydia Arlitzer

Diplomkrankenschwestern im Bezirk Murau.
Perioperative Intensivstation, Krankenhaus Stolzalpe.
Hauskrankenpflege, Beratung und Palliative Begleitung als privates Pflegeteam „Pflege und Mehr“.
https://www.pflege-und-mehr.at/blog/gesundheit/


Tina Rosenkranz

Geb. 1990 bei Hartberg, MA, Dipl. Kräuterpädagogin, lebt in Bodendorf /St. Georgen am Kreischberg. Durch das Leben am Bergbauernhof ihres Lebensgefährten entdeckte sie ihre Faszination für die Natur, speziell für Wild- und Heilpflanzen. Selbständig arbeitende Dipl. Kräuterpädagogin, seit 2017 „Die Kräutermacherei“. Neben ihrer Tätigkeit als Sozialpädagogin bietet sie Kräuterwanderungen und Workshops in der Region Murau an, um das alte Wissen über die Verwendung von Wildkräutern wiederzubeleben. Hielt 2021 Vortrag für das Kollektiv Möglichkeitsmensch bei art contains artlab, wo sie auch 2020 eine gelungene Kräuterwanderung durchführte. https://www.diekraeutermacherei.at/


Barbara Bittner

Geboren und aufgewachsen in München. Sängerin und Stimmpädagogin. Wichtige Einflüsse: Körperarbeit nach Gindler/Goralewski; Körper, Atem und Stimme / Stimmgestaltung bei Mirka YemenDzakis; Isogai Dynamic Therapy: Gesangsstudio von Prof. Charlotte Lehmann und Dr. Huber-Contwig in Hannover; Prof. Thomas Heyer, Frankfurt. Assistenz bei Mirka YemenDzakis, Stimmtraining für das Ensemble von Peter Steins Faust-Inszenierung. Konzerttätigkeit im Oratorienfach als Altistin, Uraufführungen, Werke für Stimme solo.
Zuletzt Mitwirkung bei ohne titel – Netzwerk für Theater- und Kunstprojekte Salzburg in „Die Späte der Stunde“. Ihr Kurs-Angebot begleitete in praktischer Hinsicht das Team vor Ort, 2020 und 2021.


Franz Nahrada

Soziologe, Philosoph, Zukunftsforscher und Aktivist. Ist auf der Suche nach wirksamen Wegen die Welt zu verändern, weil er die in ihr angelegten besseren Möglichkeiten spürt, beeinflusst vom "utopischen Geist" der 60er/70er Jahre. Dabei so unterschiedliche Stationen wie Hochschulpolitik und Wissenschaftskritik, autodidaktischer Zugang zu Programmierung und Multimedia (elektronischer Lexikonroman mit Andreas Okopenko und KH Essl). Gemeinschafts- und (weltliche) Klostergründungsambitionen, Tätigkeit als Konferenzveranstalter und Netzwerker, zwischendurch auch Hoteldirektor und kreativer Gastgeber, schreibt an einem utopischen Roman über einen Planeten voller vollkommen unterschiedlicher Dörfer und Gemeinschaften, hat zuletzt die DorfUni als interkommunales Bildungssystem für den ländlichen Raum initiiert. Bei art contains 2020 und zuletzt 2021 (ersetzt durch Constance Weiser) präsent. https://dorfuni.at/


alien productions

sind Andrea Sodomka, Martin Breindl, Norbert Math. Ihre Werke umfassen Intermediaperformances und -installationen, Elektronische Musik, Netzkunst, Radiokunst, Sound Art, Interaktive Kunst, Video, Bildende Kunst und künstlerische Photographie. alien productions steht insbesonders für Kooperationsprojekte mit anderen KünstlerInnen, TechnikerInnen, TheoretikerInnen und WissenschafterInnen aus den verschiedensten Bereichen. Bei „Performing Utopia“ wir die britische Sängerin/Performerin Loré Lixenberg auftreten. http://alien.mur.at/bios.htm, https://www.lorelixenberg.art


Petra Ganglbauer

Geb. 1958 in Graz, lebt in Wien und im Burgenland. 
Autorin, Radiokünstlerin, Schreibpädagogin. 
Lyrik, Prosa, Essays, Hörstücke, Projektkonzeption.
Leitung des Lehrgangs Wiener Schreibpädagogik.
War Präsidentin der GAV von 2014 bis 2019.
Gefeuerte Sätze, Limbus Verlag, 2019.
Die Tiefe der Zeit, Bibliothek der Provinz, 2021
Veza-Canetti-Preis der Stadt Wien.
http://ganglbauer.mur.at/


Barbara Rieger

Geb. 1982 in Graz, lebt als Autorin und Schreibpädagogin in Wien und im Almtal (Oberösterreich.). Gemeinsam
mit Alain Barbero Herausgeberin des Foto- und Literaturblogs „cafe.entropy.at" aus dem zwei Foto-Literaturbände hervorgingen. Zuletzt erschien die von ihr herausgegebene Anthologie „Mutter werden. Mutter sein. Autorinnen über die ärgste Sache der Welt" (Leykam Verlag 2021). Für ihren zweiten Roman „Friss oder stirb" (erschienen 2020 bei Kremayr & Scheriau) erhielt sie das Wiener Literaturstipendium. Sie arbeitet am dritten Roman. barbara-rieger.at


Helmut Neundlinger

Geb. 1973, aufgewachsen in Eferding (OÖ.). Studium der Philosophie und Germanistik an der Uni Wien. Vielfältige Tätigkeiten im wissenschaftlichen, journalistischen und künstlerischen Bereich. Seit 2021 Leiter des Archivs der Zeitgenossen an der Donau-Uni Krems.
Publikationen (u. a.): tagdunkel (Gedichte, 2011); Die Kunst der Erschöpfung (Essays, 2018); Eins zwei Fittipaldi (Roman, 2018); Virusalem. Gesang aus dem Bauch des Wals (Gedichte, 2020).


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